Geschichte

 

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„Erinnerungen an die Schafwaidpächterin in Rohr – Namens Ramsaier“ von H.Baum

„In Rohr gab es vor einem Menschenalter einen Bürger namens Christian Reich, der im Gemeindewesen eine ziemlich große Rolle spielte. Er bewarb sich ständig um Posten, die frei geworden waren, und so hatte er auch das Amt des Leichenschauers übernommen, wenngleich er in seinem Hauptamte auch Nägel schmiedete.

Dieses Amt als Leichenschauer wollte er nicht mehr länger führen und so meldeten sich für dieses Amt der Schreiner Jakob Binder und sein Handwerks-Kollege Jakob Ramsaier, gewiss ein Sohn unserer Schäferin.

Bei der Wahl erhielt Ramsaier die meisten Stimmen und so wurde er Leichenschauer, der jährlich 30 Mk.Gehalt bekam.”

Dieses historische Dokument beschreibt die Anfänge von Jakob Ramsaier als Bestatter im Rahmen seines Schreinerberufes.

 
 

jakob
Jakob Ramsaier gründete 1895 in Rohr a.F. (heute: Stuttgart-Rohr) die mechanische Schreinerei Ramsaier.

Damals gehörten die Herstellung von Särgen und das Verbringen vom Sterbeort zum Friedhof zu den Aufgaben eines Schreiners.

 
erich
Ende der 60er Jahre erweiterte sich der Aufgabenbereich des Schreiners als Bestatter insbesondere im Dienstleistungsbereich – das Berufsbild des Bestatters begann zu entstehen: Behördengänge, Trauerdruck, Traueranzeigen und Blumendekoration.
 
 
helmut
In den 90er Jahren erweiterte sich die Dienstleistung um psychologische Hilfestellungen, Betreuung der Hinterbliebenen und Bestattungs-Vorsorgen.

Um den Veränderungen des Berufsbildes eines Bestatters Rechnung zu tragen und sie mitgestalten zu können, bezog der Bestattungsbereich der Schreinerei Ramsaier nach 105 gemeinsamen Jahren des Unternehmenssitzes in Stuttgart-Rohr als „Bestattungshaus Ramsaier“ eigene Räumlichkeiten in Stuttgart-Vaihingen, Katzenbachstr. 58.

Seitdem können wir den Berufs- und Bestattungskulturwandel mitgestalten und Erkenntnisse und Erfahrungen konsequent umsetzen.

 
mark
Mit eigener Feierhalle und Aufbahrungsräumen können wir dem Trend der Anonymität des Sterbens entgegenwirken. Die Skulpturen und Bilder in unseren Räumen sollen den Hinterbliebenen helfen, sich in ihrer außergewöhnlichen Situation als „normal“ zu verstehen.

Unser Anliegen richtet sich auf die Erhaltung der regionalen Bestattungskultur unter Einbeziehung neuester Erkenntnisse und Erfahrungen der Trennungs- und Trauerforschung.